Sichere Passwörter sind in der heutigen Zeit das A und O.
Aber selbst wenn User alles richtig machen, kommt es auf Anbieterseite manchmal zu wirklich bemerkenswerten Sicherheitsmalheurs.
Einige davon wollen wir euch im Folgenden vorstellen.
Sie zeigen, wie schnell kleine Fehler große Folgen haben können und warum guter Passwortschutz allein nicht immer ausreicht.
Denn auch Unternehmen müssen ihre Systeme konsequent schützen und regelmäßig auf Schwachstellen überprüfen.

 

Da kann man sich das Passwort auch sparen

   Die Telefonnummer als Login ist nicht das Problem – beide, E-Mail und Nummer, sind öffentlich.
   Doch wenn das Passwort nur aus den letzten vier Ziffern der Telefonnummer besteht, wird es peinlich.

 

 

Absolut sinnfreie Sicherheitsfragen
Sicherheitsfragen zur Kontowiederherstellung sind noch
immer verbreitet – 
obwohl persönliche Angaben oft leicht
im Netz zu finden sind. Wird jedoch statt einer 
persönlichen
Information etwa die Hauptstadt Kaliforniens abgefragt,

wird die Sicherheitsfrage endgültig sinnlos.
 

 

 

 

 
Ein Nutzername – und schon ist die E-Mail-Adresse da?
Ihr sitzt im Zug und erfahrt zufällig den Nutzernamen einer Person.Kein Problem: Ihr gebt ihn ein – und schon liegt
die dazugehörige E-Mail-Adresse offen. Wie einfach es sein kann, aus einer scheinbar harmlosen Information mehr
herauszubekommen, zeigt dieses Beispiel.




Das Passwort ist stark – aber offenbar nicht stark genug
Das ist weniger ein Sicherheitsproblem als ein Paradebeispiel für eine gescheiterte Usererfahrung
Das eingegebene Passwort wird zunächst als „stark“ bewertet – nur um im nächsten Moment als
nicht stark genug abgelehnt zu werden. 
Warum?
Welche Anforderungen fehlen?
Was soll geändert werden? Fehlanzeige.
Die User dürfen selbst herausfinden, was dem System an ihrem vermeint-
lich „starken“ Passwort nicht passt.
So wird aus einem eigentlich hilfreichen Sicherheitshinweis vor allem eines: Frust.
 
 
 

     Passwort einfach im Klartext als Cookie speichern
      Wer immer wieder dieselbe Website besucht, will sich natürlich nicht
      jedes Mal anmelden. Dank Cookies ist das kein Problem. Blöd wird es
      aber genau dann, wenn Passwort und Nutzernamen einfach im
                                                                              Klartext als Cookie gespeichert werden.

Tipps für mehr Sicherheit
Auch Nutzer:innen können zur Sicherheit beitragen: Wählt ein starkes Passwort und aktiviert,wenn möglich, die Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Testen Sie regelmäßig ob Ihre Daten geleakt wurden hier

Weitere Sicherheitstipps findet ihr hier.